Chargeback

Was Händler und Kunden über die Rückbelastung von Kreditkarten wissen sollten.

Was ist ein Chargeback?

Das Chargeback-Verfahren (auf Deutsch „Ausgleich“) wurde eingeführt, um Kreditkarteninhaber vor unrechtmäßigen Abbuchungen zu schützen. Damit können sie Zahlungen zurückbuchen lassen, die sie nicht veranlasst haben. In der Regel haben Kunden bis zu 120 Tage Zeit, eine solche Rückbuchung anzustoßen.

Ein Kreditkarten-Chargeback

  • bietet Kunden Schutz vor unbewilligten Abbuchungen,
  • wird allerdings auch missbräuchlich als Betrugsform genutzt,
  • ist für den Händler mit Aufwand und Kosten verbunden.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Was bedeutet ein solcher Kreditkarten-Chargeback für den Händler?

Eine Ausgleichsbuchung hat immer auch Auswirkungen auf den Händler, schließlich muss er als Zahlungsempfänger für die Gebühren aufkommen, die dabei entstehen. Doch auch von den Chargeback-Kosten abgesehen, ergeben sich weitere Nachteile. Viele Banken haben Geldstrafen oder auch Sperrungen für zu hohe Chargeback-Quoten eingeführt. Händler sollten also immer im Blick haben, wie viele Zahlungen von ihren Kunden als nicht gerechtfertigte Abbuchung zurückgefordert werden.

Es kommt erschwerend hinzu, dass das Chargeback-Verfahren von Betrügern missbräuchlich eingesetzt wird. Neben dem Identitätsdiebstahl ist dies eine der häufigsten Betrugsmethoden. Wichtig ist es daher, durch eine gute Betrugsprävention bereits vor dem Kauf betrügerische Transaktionen zu erkennen und zu unterbinden.

Chargeback

Wie sich Unternehmen vor missbräuchlichen Rückbelastungen schützen können.

So schaffen es Händler, das Chargeback-Risko zu reduzieren

  • Stets aktueller Status der Bestellung
  • Einfache Zuordnung einer Zahlung zu einem Shop
  • Sorgfältige Dokumentation von Bestellungen und Liefernachweisen

Wie funktioniert eine Kreditkarten-Rückbelastung?

Während ein Chargeback für den Kunden vergleichsweise einfach durchzuführen ist, bringt es für die beteiligten Banken, Kreditkartenunternehmen und den Händler viel Arbeit mit sich.

Der Karteninhaber stellt auf seiner Kreditkartenabrechnung eine unrechtmäßige Zahlung fest, kontaktiert seine Bank und beanstandet die Abbuchung beispielsweise über ein Reklamationsformular auf deren Website. Seine Bank, der Issuer, überprüft die Buchung und leitet über den Acquirer, die Bank des Händlers, eine Rückbuchung auf dem Händlerkonto ein. Die Händlerbank überprüft die Zahlung ebenfalls und informiert den Händler. Der Händler akzeptiert die Rückbuchung oder widerspricht und legt entsprechende Beweise vor. Über den Acquirer werden die Informationen wieder an den Issuer gegeben. Je nach Entscheidung wird die Ausgleichsbuchung erneut dem Kunden erneut abgebucht oder der Betrag gutgeschrieben.

Teure Chargebacks vermeiden, bevor sie entstehen

Kundenservice

Viele Kunden melden sich vor einem Chargeback beim Händler. Mit Callcenter-Services treten Händler mit ihren Kunden in den Dialog.

Risikomanagement

Durch Maßnahmen wie 3D Secure 2 können betrügerische Transaktionen schon während des Bestellvorgangs verhindert und das Risiko für Chargebacks minimiert werden.

Support

Support-Systeme machen es leicht, auf Rückbuchungen von Kunden zu reagieren und Nachweise zu erbringen, die den Fall lösen.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Locale and language selection

Finden Sie die bestmögliche Lösung für Ihr Unternehmen mit unserer Payment Base.

Payment Base