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Wie funktioniert Interchange ++ ?
Grundsätzlich fallen bei jeder Kartentransaktion Gebühren an, die der Händler zahlen muss. Im Gegensatz zu herkömmlichen Preismodellen bedeutet Interchange ++ zwar mehr Aufwand für die Buchhaltung, bietet dafür aber auch mehr Transparenz. So werden die Kosten in 3 separate Bestandteile aufgeschlüsselt: Interchange-Gebühr, Systemgebühr und Acquirer-Gebühr.
Im Rahmen des Modells Interchange ++ werden die Interchange- sowie die Systemgebühr direkt an den Händler weitergegeben. Der Acquirer hat folglich keinen Einfluss auf diese Tarife.
Wie setzt sich Interchange ++ zusammen?
Interchange-Gebühr
Diese Umtauschgebühr fällt bei jeder Kartentransaktion an und wird von der Händlerbank (Acquirer) an die Kundenbank (Issuing) gezahlt. Man spricht daher auch von der Issuer Fee.
Systemgebühr
Zur Abwicklung der Transaktion erheben Kartenorganisationen wie Visa oder Mastercard® Gebühren, die je nach Standort, Sicherheit der Transaktion oder Kartentyp variieren können.
Acquirer-Gebühr
Für die Bereitstellung des Kartenservice fällt eine feste Gebühr an, die bereits die Kosten für die Abwicklung der Serviceleistungen beinhaltet.